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Sehenswürdigkeiten

St. Marienkirche zu Rostock- die Astronomische Uhr
Kategorie: Kirchen
Ort/Gebiet: Hansestadt Rostock
Kulturhistorisches Museum Rostock
Kloster zum Heiligen Kreuz
Kategorie: Museen
Ort/Gebiet: Hansestadt Rostock
Das Darwineum
Kategorie: Zoos
Ort/Gebiet: Hansestadt Rostock
Zoologischer Garten Rostock
Kategorie: Zoos
Ort/Gebiet: Hansestadt Rostock

Gästeinformationen

Rostock - Mecklenburgische Ostseeküste / Foto: Tourismusverband MV

Um 1200 beginnt die Geschichte der Hansestadt Rostock mit der Ansiedlung von deutschen Kaufleuten und Handwerkern auf der Anhöhe des linken Warnowufers um den heutigen alten Markt herum. Am 24.Juni 1218 erhielt Rostock das Stadtrecht. Schnell bildeten sich neben der bereits bestehenden Altstadt zwei weitere Stadtgemeinden. Diese wurden Mittelstadt und Neustadt genannt. 1265 haben sich alle 3 Stadtkerne zu einem zusammengeschlossen. Um die Autonomie zu sichern, kauften die Rostocker 1252 die Rostocker Heide und 1323 Warnemünde.

Als bedeutendes Mitglied des Städtebündnisses Hanse erwarb sich Rostock auch die Münz- und Zollgerechtigkeit sowie die volle Gerichtsbarkeit als wichtige Privilegien.Das Handelsnetz breitete
sich langsam aus. Bergen, Riga, Nowgorod, Frankreich, Spanien und Brügge stellten die äußersten Grenzen ihres Absatzmarktes dar. In dieser Zeit wurde auch die Universität gegründet. Heute ist sie die älteste Universität Nordeuropas und durch ihre persönliche Atmosphäre bei den Studenten sehr beliebt.

Alte Stadtbuchfragmente und Stadtansichten, z.Bsp. die der Vicke-Schorter-Rolle lassen erahnen wie Rostock im 16. Jahrhundert aussah. Die Stadtpfarrkirchen St. Petri, St.Nikolai, St.Marien und St.Jakobi waren früher Wahrzeichen der über 800 Jahre alten Stadt. Während alle anderen Kirchen ausbrannten und den ombardements des 2.Weltkriegs zum Opfer fielen, blieb die St.Marien Kirche ohne große Schäden bestehen.
Rostock - Mecklenburgische Ostseeküste / Foto: Erhard Müller
Der Stil der norddeutschen Backsteingotik dominiert bei den Profan- und Sakralbauten.Besonders reizvoll ist das im 15.Jahrhundert vollendete Rathaus mit seinen 7 Türmchen. Durch den Niedergang der Hanse im 16. Jahrhundert verlor Rostock an wirtschaftlicher und politischer Bedeutung. Auch Erbverträge musste die Stadt an die Landesherrschaft abgeben. Insgesamt behielt sie doch wichtige Privilegien.

Schwere Zeiten durchlitt Rostock während des 30jährigen Kriegs, des Stadtbrandes von 1677, des Nordischen Krieges und des Siebenjährigen Krieg im 17. und 18.Jahrhundert. Ende des 18.Jahrhunderts setzte man auf die Förderung einheimischer Agrarprodukte, die über Rostock ins Ausland exportiert wurden. Die Franzosenzeit von 1806-1813 hinderte die Stadt nicht an der Entwicklung der Segelschifffahrt, die 1870 ihre Blütezeit hatte. Die größte städtische Segelflotte umfasste 378 Schiffe.

Früh von der Industrialisierung gepackt war es nicht verwunderlich, dass in Rostock der erste eiserne Schraubendampfer Deutschlands gebaut wurde, der aus der Tischbein und Zeltz Werft stammte. Einnahmequellen stellten zu dieser Zeit die Landmaschinenfabriken und die Nahrungs- und Großmittelindustrie dar. Eine wichtige Entwicklung war auch die Einrichtung der Straßenbahn 1881.Rostock wurde durch die Entwicklung der Vorstädte im Süden und Westen erweitert, während in der Innenstadt Waren – und Geschäftshäuser im Stil der Gründerzeit entstanden.
Rostock - Mecklenburgische Ostseeküste / Foto: Erhard Müller
Zur Zeit des Nationalsozialismus war Rostock wichtiger Standort der Rüstungsindustrie. Wichtige Betriebe in den 30er Jahren waren die Neptunwerft, die Ernst-Heinkel-Flugzeugwerke in Marienehe und die Arado-Flugzeugwerke in Warnemünde. 100.000 Einwohner konnte Rostock zu dieser Zeit verbuchen.1935 erhielt sie deshalb den Status Großstadt.

Rückschlag waren die Bombardements während des zweiten Weltkrieges, bei denen große Teile Rostocks zerstört worden wurden. Zu DDR-Zeiten wurde Rostock Zentrum für Hafenwirtschaft und Seeverkehr. Die Wende brachte Rostock eine positive Entwicklung. Viele Häuser wurden bereits saniert. Heute ist Rostock wichtiges wirtschaftliches Zentrum.

Wichtige Sehenswürdigkeiten sind die Stadtmauer mit dem 4 erhaltenen Stadttoren, wobei das Kröpelinertor, das höchste und imposanteste ist. Im Kröpelinertor ist auch eine Außenstelle des Kulturhistorischen Museums zu finden. Um 12 Uhr ist es jedoch zu empfehlen sich den Apostelumgang der Astronomischen Uhr aus dem Jahre 1472 anzusehen. Ein weiteres wichtiges Anlaufziel ist das Kloster zum Heiligen Kreuz. Es wurde 1270 durch den Zisterzienserorden gegründet und ist gleichzeitig das Gebäude des Kulturhistorischen Museums. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der alte Markt mit dem Rathaus, die Nikolai – und Petrikirche.
Rostock - Mecklenburgische Ostseeküste / Foto: Wiedemann TMV
Für Kunstfreunde ist die Kunsthalle am Schwanensee mit wechselnden Ausstellungen und Dauerpräsentationen geöffnet. Zahlreiche Grünanlagen laden zu langen Spaziergängen oder zum gemütlichen Picknicken ein. Der botanische Garten spendet bereits seit 400 Jahren Schatten.

Im Schiffsbaumuseum kann man sich über die Entwicklung der Schifffahrt vom Einbaum bis zu den hochmodernen Hochseeschiffen informieren. Das Museum findet man passend dazu auf einem Traditionsschiff, dem ehemaligen Motorschiff Dresden. Die Geschichte der Schifffahrt wird im Schifffahrtsmuseum noch mal gesondert betrachtet.

Flanieren und Entspannen kann man am besten in Warnemünde am alten Strom. Das kleine Fischerdörfchen ist als „Rostocker Seebad“ Rostock vorgelagert. Jedes Jahr im August, während der Hansesail, verwandelte sich Rostock in einen bunten, kulturellen Tummelplatz.

Auch der Rostocker Zoo ist immer wieder ein Besuch wert. Angebote wie die „Klassik Nacht“ werden begeistert von den Besuchern angenommen.